Iron Maiden

Iron Maiden wurde im Jahr 1975 von Bassist Steve Harris gegründet und zählte bereits kurz danach zu den vielversprechendsten Gruppen des neuen Hardrock-Stils, Heavy Metal, den sie selbst prägend mitgestalteten. Mit ihrem dritten Album, “The Number Of The Beast”, das sie 1982 auf den Markt brachten, gelang es Iron Maiden, weltweit ein breites Rockpublikum zu erobern und nachhaltig an sich zu binden. So konnte die Band im Laufe der folgenden Jahrzehnte nicht nur sieben weitere Studio-Alben veröffentlichen, sondern diese stets mit großen, welt-umspannenden Tourneen verbinden. Dies führte zu ihrem Ruf, die am härtesten tourende Band der Welt zu sein. Mit der Schaffung der unverwechselbaren Figur des Band-Maskottchens Eddie – das jedes Albumcover und offizielle T-Shirt ziert – kreierten Iron Maiden ihr eigens Icon, in welchem Fans aus allen Kulturen und sozialen Schichten, nicht nur die Garantie auf spektakuläre Live-Action, sondern auch die Zugehörigkeit zu einer globalen Gemeinschaft von Metal-Fans, sehen.

Iron Maiden gelang es, sich sowohl optisch als auch musikalisch immer wieder weiter zu entwickeln und neue Standards zu setzen. Meilensteine wie die „Marathon World Slavery Tour“ von 1984/85, die Headlinershow bei „Rock in Rio“ in den Jahren 1985 und 2001 sowie das „Castle Donington’s Monsters Of Rock Festival“ im Jahre 1988, das mit 107.000 Besuchern immer noch als die größte Veranstaltung, die jemals dort stattgefunden hat, geführt wird, können exemplarisch als herausragendste Indizien dieser Entwicklung genannt werden.

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