The Best of

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Hersteller Beschreibung

SIMPLE MINDS, BEST OF

Der Titel dieser Sammlung sagt die Wahrheit -- fast. Man fragt sich jedoch, warum der Club-Hit "Real Life" von Raven Maize mit hinzu genommen wurde -- wurde er ausgewählt, um damit die Klangpoesie aus "Theme From Great Cities" darzustellen (ein erstrangiges Anliegen des frühen am Funk orientierten Eurosynth-Futurismus der Minds)? Und dann wird er auch noch ans Ende angefügt, als ob man ein erschöpftes Publikum überzeugen müsste, dass die Simple Minds wirklich "zeitgemäß" sind und eine tiefe Beziehung zu der aktuell angesagten Dance-Szene unterhalten -- aber ansonsten ist tatsächlich das beste der Simple Minds hier zu finden. Was natürlich sehr begrüßenswert ist -- aber wo ist "Changeling"?

Schieben wir solch triviale Nörgeleien einmal zur Seite, dann wird diese Sammlung der Chart-Geschichte der Simple Minds gerecht. Sie wurden manchmal zu Unrecht wegen ihrer stürmischen Übertreibungen kritisiert und auch wegen viel Lärm um Nichts. Aber das Wieder-Treffen mit einem großen Teil des Materials der Zeit nach Sparkle In The Rain zeigt, dass hier eine Band vertraut war mit ausgeklügelter musikalischer Sparsamkeit -- die großartige Gestik bei "Mandela Day", zum Beispiel mag zwar monumental, aufrichtig und übertrieben klingen, aber dieses Stück besteht nur aus drei mickrigen Akkorden, während die Basslinie im Stil trabender Pferde bei "Waterfront" aus einer Note besteht, die über vier Minuten lang wiederholt wird (und diese Note war D, falls es Sie interessiert).

Mal abgesehen von einigen Pop-Singles -- "She's A River", "Alive And Kicking", "Up On The Catwalk" und "Promised You A Miracle", einem Song nach dem gleichen Strickmuster wie frühe Stücke von Spandau Ballet -- ist eigentlich die interessanteste Begebenheit in der Entwicklung der Simple Minds, wie sie versuchten, ihren Erfolg zu vergrößern, nachdem sie aufgehört hatten, aus rein kommerziellen Gründen immer nur Roxy Music zu repräsentieren. Bryan Ferry hatte damals nicht genügend Zeit, um mit ihnen eine Aufnahme zu machen und zwar Keith Forseys "Don't You Forget About Me". --Kevin Maidment

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