Presence

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Hersteller Beschreibung

Presence

With a little help from their friends und mit geborgter Zeit wird das siebte Album von Led Zeppelin in knapp drei Wochen eingehämmert! In Zeiten ausufernder Art-Rock-Sessions ist das zwar sensationell, hat aber einen profanen Hintergrund: Wie viele andere befinden sich auch Led Zep auf der Flucht vor der britischen Steuer und können im begehrten Münchner Musicland gerade mal 18 Studiotage ergattern, um Presence einzuspielen. Anfänglich arbeitet Page bescheidene achtzehn Stunden pro Tag, gen Ende der Aufnahmen ist Schlaf zum Fremdwort mutiert. Da die Zeit trotzdem knapp wird, ruft Steuerflüchtling Page den Steuerflüchtling Jagger an, um zu fragen, ob dieser mit den Rolling Stones drei Tage später als geplant ins Musicland einrücken könnte... Der Lohn des Arbeitens unter Hochdruck ist ein Album, das die künstlerischen Entwürfe seiner Vorgänger fortsetzt und um jene nervöse Energie ergänzt, die den nahezu sinfonischen Vorläufern fehlt. Bereits der Opener "Achille's Last Stand" ist ein hart rockendes Epos, das dem nordischen Kriegsgeheul des "Immigrant Song" mit griechischer Eleganz antwortet. Vor einem solchen Sound-Zyklopen wirkt die riffrockende Drei-Minuten-Nummer "Royal Orleans" fast schon fröhlich. "Tea For One" dagegen läßt sich in die grauen Tiefen des Blues versinken, baut Schicht um Schicht einen Panzer aus zerklüfteten Gitarren um sich herum auf. Als kalter, schwarzer, undurchdringlicher Monolith ragt ein Song heraus, dessen Lyrics den Zustand symbolisieren, in dem sich die Band befindet. "Nobody's Fault But Mine" ist das Bekenntnis, die eigene Seele dem Teufel verkauft zu haben, um nun von Dämonen über ein tödliches Feld gejagt zu werden. Während sich Plant durch einen Blues auf Amphetamin und Koffein röhrt, verbreitet Page mit unzähligen Gitarrensounds einen gespenstisch kühlen, stahlblauen Glanz. Ein Ikarusflug, der die Band zum Tanz auf dem höchsten Abgrund des Rock-Olymps trägt. --Björn Döring

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