Musikjahr 1971

Von einer Königin und rollenden Steinen
Den Anfang des Musikjahres 1971 machte die Musikerin Carole King. Nachdem sich diese im Vorjahr stark bei den Hörern etablieren konnte, veröffentlichte sie in diesem Jahr ihr neues Album „Tapestry“ - welches überwiegend gute Kritiken erntete. Trauriger war hingegen die Nachricht, dass sich die Band „Eric Burdon & War“ auflöste. Die innere Chemie der Band sei Verbraucht, so ein Mitglied. Im Februar sorgte Bob Dylan dann mit seinem Dokumentarfilm „Eat the Document“ für Wirbel. Von Fans geliebt, von Kritikern geächtet wurde der Film an der New Yorker Musik-Akademie uraufgeführt. Der Film bestand zu großen Teilen aus Szene, die Dylan auf seiner Tour 1966 aufgenommen hatte. Im März starten die „Rolling Stones“ ihre UK-Tour in Newcastle. Mit der Tournee verabschiedete sich die Band von ihren bisher vornehmlich lokalen Auftritten und peilten fortan auch die Fans in Frankreich und dem Rest von Europa an.

Musik in Europa
Auch in Europa (Dublin) fand der 16. Eurovision Song Contest statt. Die verschiedenen Interpreten traten auf einer Bühne im Gaiety Theatre auf und versuchten dort mit allen Mitteln die Stimmen der Wähler für sich und ihr Land zu gewinnen. Als Sieger ging die Gruppe „Séverine“ hervor. Diese vertrat Monaco und konnte mit dem Song „Un Banc, Un Arbre, Une Rue“ die Herzen der Juristen erobern. Im Mai heiratete Mick Jagger Bianca De Macias in Saint-Tropez, Frankreich. Die Trauung fand nach römisch-katholischen Tradition statt. Unter den zahlreichen Gästen waren auch Ringo Star und Paul McCartney, sowie deren Frauen. Apropos Paul McCartney; 1971 bekam er mit dem Song "Mr. Paul McCartney" einer gewissen Marianne Rosenberg auf deren Debüt-Album eine Liebeserklärung.

Ende gut, alles gut?
Tragisch war hingegen das Dahinscheiden von „The Doors“-Legende Jim Morrison. Dieser wurde tot in seiner Wohnung – genauer gesagt in seiner Badewanne – aufgefunden. Morrison war gerade einmal 27 Jahre alt geworden. Davon unberührt veröffentlichen „Led Zeppelin“ im November des Jahres ihr viertes offizielles Studioalbum. Dieses trug nur einen symbolischen Namen, wurde aber auch als „Led Zeppelin IV“, „Four Symbols“, „Zoso“ und „Untitled“ gehandelt. Das Album wurde das bestverkaufte Album in der Bandgeschichte der Band. Ein schockierendes Ende nahm das Musikjahr 1971 mit dem Brand des Montreux Casinos in der Schweiz. Frank Zappa trat gerade auf, als ein übergeschnappter Fan mit einer Leuchtpistole schoss und damit das Feuer auslöste. „Deep Purple“ waren nur einen Katzensprung entfernt. Wegen geplanter Aufnahmen hatte sich die Band im Hotel gegenüber einquartiert

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