Musikjahr 1942

Die Charts 1942
1942 waren die vorhandenen Verkaufscharts von alt-bekannten Größen besetzt. Ungeschlagen auf dem ersten Platz fand sich Bing Crosby mit seinem Evergreen „White Christmas“ ein. Mit dem Song konnte sich Crosby auch in die Herzen der internationalen Fans spielen und geriet erstmals auch überregional ins Gespräch. Seine Weihnachtsklänge drangen bis Europa und Norwegen durch. Besondere Ehrung fand Bing Crosby in der Auszeichnung durch einen Oscar. Den zweiten und dritten Platz machte Glenn Miller mit seinem Titeln „Moonlight Cocktail“ und „I've Got a Gal In Kalamazoo“. Die Songs dominierten die Top-10 der Charts verschiedener Nationen und schafften es auch in Europa in die Top-60 der meistverkauften Lieder. Auf Platz Vier fand sich Jimmy Dorsey mit „Tangerine“ ein. Der Song schaffte es in Europa zwar nur in die Top-100, drängte sich in den USA aber an die Spitze. Im Mai und April hielt sich das Lied über sechs Wochen wacker auf dem ersten Platz. Der Newcomer Kay Kyser schaffte es mit „Jingle, Jangle, Jingle“ im Juli für acht Wochen an die Spitze.

Frischer Wind
Mit der Verbreitung der neuen E-Gitarren aus dem Hause Les Paul, entwickelten sich auch die Spieler solcher weiter. Mit neuen Klängen und Rhythmen im Gepäck, waren 1942 bereits gelegentlich die frühen Vorreiter der Rock'n'Roll-Musik zu hören. Auch der Jazz kehrte immer häufiger in verschiedenen Clubs ein. Neben der Klassischen- und der Country-Musik herrschten die Ensembles um Glen Miller und Bing Crosby die moderne Musik-Szene. Der Jazz-Musiker Bunk Johnson war bisher als Insider gehandelt worden. Er trat gelegentlich in den angesagten Clubs verschiedener Metropolen auf und erfreute jetzt auch mit einer eigenen Aufnahme die Herzen der Hörer. Solchen Künstler kam es auch zugute, dass sich die Musik-Mogule Johnny Mercer, Glenn Wallichs und Buddy DeSylva zusammenschlossen und das aufsteigende Label Capitol Records gründeten.

Der Broadway und Musikfilme
Im Bereich des Musicals überzeugten in den frühen 50-er Jahren besonders die beiden Stücke „Du Barry Was A Lady“ und „Let's Face It“. Beide Musicals stammten aus London. Sowohl die Texte, als auch die Musik in „Du Barry Was A Lady“ waren von dem berühmten Komponisten Cole Porter kreiert worden. Am Braodway hielt sich „By Jupiter“ von Richard Rodgers erfolgreich im Gespräch und die Saga aus dem Land der Amazonen zog viele Besucher in ihren Bann. In der Filmbranche feierten derweil die Musikfilme ihre goldenen Zeiten. Klassiker wie „Cabin In The Sky“, „I Married An Angel“, „Rio Rita“ und „Yankee Doodle Dandy“ brachte ungeahnte Zuschauerzahlen. Diese neue Art der Darstellung von Musicals, etablierte die - sonst eher für die elitäre Bevölkerung geschaffene - Unterhaltungssparte auch bei der Mittelschicht.

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