Musikjahr 1975

Alpträume in Boston und New York
Beatles-Star John Lennon war wie gewohnt damit beschäftigt, sich in den laufenden Verfahren - bezüglich seines Visums - zu wehren. Im Januar erwirkten Lennon und seine Anwälte
erstmals Erfolge. Sie konnten erfolgreich das Recht erstreiten, Einsicht in die Akten der Einwanderungsbehörde zu erhalten. Im gleichen Monat startete der Kartenverkauf für das anstehende „Led Zeppelin“-Konzert im Februar. Tausende Fans der Band warteten im Boston Garden auf die Freigabe der Tickets und verursachten einen Schaden von über 30.000 US-Dollar an Mobiliar und Türen. Bostons Bürgermeister Kevin White ließ daraufhin die folgende Show absagen. Alice Cooper startete derweil seine Solo-Karriere als Grusel-Rock-Star. Seine Debüt-Show war ein Feuerwerk voller Attraktionen. Die Fans wussten oft nicht ob sie dem Star, oder den Effekten folgen sollten. Die Tour war besaß Coopers ganz eigene Art der Promotion und trug den gleichen Namen wie sein erstes Album: „Welcome to My Nightmare“.

Große und kleine Fische
Am 12. Januar begann dann die große „Warner Brothers Music Show“. Diese umfasste 18 Shows in Europa. Künstler wie „Little Feat“, The Doobie Brothers“, Bonaroo“, „Montrose“ und „Graham Central Station“ waren auf den Verschiedenen Veranstaltungen überall in Europa zu bestaunen. In Europa brach nur die Euphorie um den Eurovision Song Contest Warners Vormarsch. Dieser fand in Stockholm statt und bot den teilnehmenden Künstlern in Schweden ihre große Chance auf europaweiten Ruhm. Gewinner war die holländische Gruppe „Teach-In“ mit ihrem Song „Ding-A-Dong“. Noch während die Fans in Europa den Klängen aus dem Hause Warner und dem Contest lauschten, fiel Paul McCartney erneut negativ in seinem Heimatland auf. Er wurde abermals mit dem Besitz von Drogen konfrontiert. Seine Frau und er wurden von der Polizei bei einer Kontrolle durchsucht und die Beamten fanden ein viertel Kilogramm Marihuana.

Weitere Ereignisse
Nachdem sich „Pink Floyd“ in den vergangenen Jahren einen soliden Namen in der Musikszene erarbeiten konnte, veröffentlichte die Gruppe im Spätjahr 1975 ihr Erfolgsalbum „Wish You Were Here“. Die Läden konnten der hohen Nachfrage kaum nachkommen und auch die Single „Wish You Were Here“ wurde ein echter Kassenschlager. Die Punk-Band „The Ramones“ veröffentlichten im November dann ihre erste Single mit dem Namen „Blitzkrieg Bop“. Auch eine kleine Premiere war der Auftritt der „Sex Pistols“ in der St. Martin's Kunstschule in London. Die „Pistols“ galten schon damals als Grundsteinleger für Musikrichtungen wie dem Grunge. Die Band „Queen“ rundete das Musikjahr mit dem Hit „Bohemian Rhapsody“ ab. Dieser hielt sich über fünf Wochen wacker an der obersten Spitze der Charts und wurde erst im Folgejahr abgelöst.

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